3D Drucker zum selber bauen!

Dezember 31, 2008

Und das für weniger als 1000 €
Für alle Freunde der kreativen Hirnströme ist das das perfekte Spielzeug :-)

RepRap – 3D-Drucker baut sich selbst
Rapid-Prototyping-Gerät ist Open Source und für Privatnutzer gedacht

Der Brite Adrian Bowyer hat einen 3D-Drucker entwickelt, der auch für Heimnutzer erschwinglich ist. Mit diesem Gerät können die Nutzer die unterschiedlichsten Gegenstände aus Kunststoff herstellen – sogar die Teile für einen neuen 3D-Drucker.
Rapid Prototyping ermöglicht es Designern und Entwicklern, schnell und günstig ein Werkstück herzustellen. Es wird deshalb in Unternehmen und Forschungsinsitutionen gern genutzt. Dabei wird ein virtuelles Modell eines Gegenstandes, das aus einer CAD-Anwendung erstellt wurde, an einen speziellen Drucker geschickt, der den Gegenstand dann aus Kunststoff aufbaut. Für den Hausgebrauch wären solche Geräte praktisch, etwa um Spielzeug selbst herzustellen, sind aber zu teuer.

Adrian Bowyer (links) und der RepRap mit Nachbau (Quelle: RepRap)
Adrian Bowyer (links) und der RepRap mit Nachbau (Quelle: RepRap)

Das wollte der Brite Adrian Bowyer, der an der Universität von Bath Maschinenbau lehrt, ändern und entwickelte einen ganz besonderen Rapid-Prototyping-Drucker, den Replicating Rapid-Prototyper, kurz RepRap, der auch für Privatnutzer erschwinglich sein soll.

Wie andere 3D-Drucker baut auch der RepRap aus einem geschmolzenen Kunststofffaden Schicht für Schicht Gegenstände wie beispielsweise Türklinken oder Kleiderhaken auf. Doch er kann noch mehr: Wie der Name andeutet, repliziert sich der Drucker selbst. Das bedeutet, er stellt alle Kunststoffkomponenten her, aus denen er selbst besteht. Es bedarf nur noch einiger Teile aus dem Baumarkt – und fertig ist der neue RepRap.

Die Idee zu diesem Gerät stellte Bowyer erstmals 2004 in einem Aufsatz mit dem Titel „Wealth without money“ (Reichtum ohne Geld) vor. Könnten Menschen einen solchen 3D-Drucker nutzen, wären sie in der Lage, Dinge, die sie brauchten, selbst herzustellen. Das würde sie reich und gleichzeitig unabhängig von der Industrie machen. Im Jahr 2005 rief Bowyer ein Open-Source-Projekt ins Leben, das seine Idee verwirklichen sollte.

Unter der Leitung von Bowyer tüftelten die Entwickler mehrere Jahre lang an dem Gerät. Zum einen galt es, die Teile des Druckers zu entwickeln. Dazu gehörten der Druckkopf, der den Kunststofffaden schmilzt und aufträgt, das Gerüst des Gerätes sowie Controller für den Druckkopf und die Motoren, die den Kopf bewegen. Zum anderen mussten sie die Software, die 3D-Designs aus dem Computer auf den Drucker überträgt, und die Firmware für die Controller schreiben. Alle ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie unter der freien GNU-Lizenz.

Am 28. Mai 2008 schließlich war es soweit: Der RepRap hat sich zum ersten Mal repliziert, indem er die Teile für einen neuen RepRap gebaut hat. Kaum zusammengebaut stellte der Drucker der zweiten Generation schon das erste Teil der 3. Generation her.

Rund 400 Euro kostet nach Angaben der Entwickler-Teams das Material, aus dem der Drucker besteht. Die Bauanleitung sowie die Software stehen auf der Website zur Verfügung.
Quelle: Golem.de
[quote]http://www.golem.de/0806/60182.html [/quote]


Mobiles Internet kostenlos (PDA/Handy)

Dezember 12, 2008

Beweise?

Probieren geht über studieren. Doch vorsicht, probieren auf eigene Gef*hr.

Text folgen…

Link*

Link2(Forum)


Internet-Surfen ohne Anmeldung und ohne Sondernummer

Lange Zeit erfreuten sich so genannte lokale Einwahlnummern großer Beliebtheit. Der Grund dafür: Mit dem Tarif xxl sunday der Telekom konnten sich Kunden mit ihrem Modem oder ihrer ISDN-Karte kostenlos ins Internet einwählen. Doch diese Möglichkeit gibt es nicht mehr. Wer jetzt die Pauschaltarife der Telekom zu Einwahl ins Internet über die lokalen Einwahlnummern nutzt, wird je nach Tarif mit bis zu 4,1 Cent pro Minute zur Kasse gebeten. Bei einer Stunde Online-Zeit können so fast 2,50 Euro anfallen.
Doch nach wie vor gibt es Szenarien, in denen die lokalen Einwahlnummern sinnvoll sein können, wenngleich kostenloses Surfen nicht mehr möglich ist. Welche Szenarien es gibt und mit welchen Einwahlnummern Sie sich noch einloggen können… Einwahl aus dem Hotel

Für alle, die unterwegs sind, aber keine günstigen Datentarife für ihr Handy gebucht haben, kann es interessant sein, die Einwahlnummern zu nutzen. Denn viele Hotels sperren alle Sondernummern inklusive 0800 und 019xy für abgehende Telefonate. Damit werden aber auch die Wege ins Internet versperrt, wenn man sich mit Laptop und Modem vom Hotelzimmer aus einwählen will. Keine Probleme bereitet hingegen die Anwahl der lokalen Einwahlnummern. In Hotels ist das zwar meist kein billiges Vergnügen, aber immerhin funktioniert es.

Backup für den DSL-Zugang beim Vollanschlussanbieter

Viele Kunden haben ihren Festnetzanschluss mittlerweile bei alternativen Vollanschlussanbietern. Diese liefern in der Regel auch einen DSL-Anschluss mit. Problematisch wird es, wenn dieser Anschluss einmal nicht funktioniert. Denn dann steht der Kunde in aller Regel ohne Internet da. Schließlich sind klassische Internet-by-Call-Angebote genauso wie Call-by-Call-Nummern von alternativen Anbietern aus nicht nutzbar. Hier kann also die lokale Einwahlnummer eine Backup-Möglichkeit darstellen, um überhaupt noch ins Internet zu kommen und die wichtigsten Dinge zu erledigen. Aber Vorsicht: Wer eine Sprachflatrate hat, muss Einwahlen zu diesen Festnetznummern in der Regel trotzdem zahlen.

Sparen vom Mobilfunk aus

Vom Mobilfunk kann man die angegebenen Nummern ebenfalls nutzen, um zum Beispiel mit dem Laptop mobil ins Internet zu gelangen oder preiswerter per WAP zu surfen. Insbesondere bei älteren Verträgen, die noch eine City-Option enthalten, kann gespart werden. Hier kostet die Einwahl je nach Betreiber im jeweils entsprechenden Ortsbereich 7 bis 9 Cent pro Minute. In diesen Verträgen sind zumeist auch noch die Gesprächspreise am Wochenende recht günstig. Auch mit den Discount-Anbietern lassen sich auf diesem Weg die teilweise sehr hohen GPRS-Kosten umgehen, wenn man nur kurz online muss. Allerdings: Die Geschwindigkeit dieser Handy-Onlineverbindungen sind mit 9,6 kBit/s sehr langsam. Auch funktionieren nicht alle Einwahlnummern von allen Handynetzen aus. Vor einem Regeleinsatz sollte die Einwahl also getestet werden. Keinesfalls kostenlos sind hingegen Verbindungen mit dem Handyflatrate Base. Da es sich um eine Datenverbindung handelt, berechnet der Netzbetreiber E-Plus hier Minutenpreise zwischen 10 und 20 Cent. Das gilt für alle Karten im E-Plus-Netz.

Notzugang aus dem Ausland

Wie man am günstigen auch im Ausland ins Internet kommt, haben wir einem Ratgebertext zusammengefasst. Allerdings kann es auch hier zu unerwarteten Problemen kommen, so dass ein Backup-Zugang durchaus sinnvoll ist. Hier empfiehlt sich dann ebenfalls die Einwahl zu einer deutschen lokalen Einwahlnummer. Allerdings: Ganz billig ist der Spaß nicht. Denn es fallen die normalen Gesprächskosten nach Deutschland an. Im Roaming sind das zumeist Minutenpreise jenseits der 60 Cent, lediglich innerhalb der EU sind die Preise reguliert. Mit lokalen Prepaid-Karten kann der Minutenpreis allerdings günstiger sein.

Vorsicht: Sprachflatrates sind keine Datenflatrates

Viele Anbieter im Pre-Selection- und Vollanschlussbereich bieten mittlerweile Sprachflatrates an, mit denen alle Festnetznummern im Rahmen der Grundkosten kostenlos angerufen werden können. Allerdings handelt es sich dabei wirklich um Sprachflatrates, die Anbieter wollen also den Traffic zu den lokalen Einwahlnummern aus Kostengründen nicht zum Flatratepreis abrechnen. Daher wird bei den meisten Anbietern entweder die Verbindung zu den lokalen Einwahlnummern unterbunden oder trotz Flatrate berechnet. Vor einer Einwahl über die lokalen Einwahlnummern im Glauben, sie sei kostenlos, kann also nur gewarnt werden.
teltarif.de/i/einwahlnummern.     html

orglink:LINK*